Intelligentes Energiemanagement · Gewerbe & Industrie

Energiekosten senken. Energie intelligent nutzen.

Unsere Plattform prognostiziert Ihren Energiebedarf, berücksichtigt Preise, Erzeugung und betriebliche Anforderungen und steuert flexible Verbraucher vorausschauend. So nutzen Sie Energie dann, wenn sie wirtschaftlich am sinnvollsten ist – automatisiert und innerhalb Ihrer Betriebsgrenzen.

Für Gewerbe & Industrie Betriebssicher & herstelleroffen Hosting in Deutschland
Marktdynamik

Volatilität im Energiemarkt

Anzahl negativer Stunden 573 Std.

Negative Preisphasen nehmen an Bedeutung zu.

Durchschnittlicher Preis-Spread 130,4 €/MWh

Zeitliche Preisunterschiede schaffen wirtschaftliche Relevanz.

Preissensible Prozesse

Energieintensive Verbräuche in Industrie und Gewerbe reagieren empfindlich auf Preisschwankungen.

Sinkende Planbarkeit

Schwankende Energiepreise an den Spotmärkten und hohe Risikoaufschläge bei festen Fahrplänen erschweren die Planung.

Quellen: SMARD / BNetzA, FfE / EPEX Spot · Day-Ahead 2025, Marktgebiet DE-LU

Volatilität macht Flexibilität wertvoll.

Flexibles Energiemanagement hilft, Kostenrisiken zu reduzieren und Chancen aus Marktbewegungen zu nutzen.

→ Mit intelligentem Energiemanagement Kosten reduzieren
Optimierungsfälle

Wo intelligentes Energiemanagement Kosten senkt

Ein System, viele Werthebel – nutzenorientiert erklärt. Wählen Sie einen Anwendungsfall und sehen Sie, wie aimpera vorausschauend Wert schafft.

Die Plattform für Energie

aimpera Energieplattform auf Desktop und Tablet mit API-Anbindung

Energieflüsse verstehen, optimieren und sicher steuern.

Features, Monitoring & Integration

Die aimpera-Plattform verbindet Energie- und Anlagendaten, erstellt rollierende Prognosen und optimiert Verbraucher, Erzeuger und Speicher innerhalb technischer und betrieblicher Grenzen. Im laufenden Monitoring werden Prognosen, Fahrpläne und Ist-Werte transparent gegenübergestellt. API-first entwickelt, lässt sich die Plattform über offene Schnittstellen in Ihre bestehende Systemlandschaft integrieren.

Mehrwert

  • Eigenverbrauch erhöhen, Lastspitzen reduzieren und dynamische Strompreise nutzen
  • Speicher, PV, Ladeinfrastruktur sowie Wärme- und Kälteanlagen gemeinsam koordinieren
  • flexible Industrieprozesse und Produktionslasten wirtschaftlich einplanen
  • vom Einzelstandort bis zum Multi-Site-Portfolio zentral optimieren

Eigenverbrauch optimieren

aimpera · Eigenverbrauch
Eigenverbrauch PV · Wind
PV & Wind
Speicher
Eigenverbrauch ↑

Selbst erzeugten Strom möglichst selbst nutzen.

Mehr aus PV und Wind vor Ort

KI-basierte Prognosen für Erzeugung und Last ermöglichen die vorausschauende Nutzung lokal erzeugter Energie – so wird der Eigenverbrauch maximiert und teurer Netzbezug vermieden.

Mehrwert

  • lokal erzeugten Strom nutzen, statt günstig einzuspeisen
  • Speicher und flexible Lasten auf die Erzeugung ausrichten
  • weniger teurer Netzbezug in erzeugungsschwachen Stunden

Lastspitzen reduzieren

aimpera · Lastspitze
Lastspitze Peak Shaving
Spitze erkannt
Leistungspreis ↓
Speicher glättet

Die teure Viertelstunde gar nicht erst entstehen lassen.

Peak Shaving mit Vorausschau

Hochgenaue Lastprognosen erkennen zukünftige Spitzen frühzeitig; die KI-Optimierung glättet Leistungsspitzen automatisiert – bevor sie den Leistungspreis für das ganze Jahr nach oben ziehen.

Mehrwert

  • Jahreshöchstlast senken und den Leistungspreis reduzieren
  • vorausschauend kappen statt reaktiv gegensteuern
  • Produktion und Komfort bleiben unangetastet

Netzentgelte reduzieren

aimpera · Netzentgelt
Netzentgelt Zeitfenster
Hochlastfenster
Verlagerung
Netzentgelt ↓

Verbrauch in netzentgeltgünstige Zeiten verlagern.

Prognosebasierte Laststeuerung

Prognosebasierte Laststeuerung verlagert Verbräuche gezielt in netzentgeltgünstige Zeitfenster – etwa außerhalb der Hochlastzeitfenster für atypische Netznutzung.

Mehrwert

  • Verbrauch aus Hochlastzeitfenstern heraushalten
  • Voraussetzung für reduzierte, individuelle Netzentgelte schaffen
  • planbar und nachweisbar über den Ist-Lastgang

Günstige Spotmarktpreise nutzen

aimpera · Spotmarkt
Spotmarkt Preissignale
Preisprognose
rollierend
Speicher

Verbrauch und Speicher entlang der Preissignale planen.

Automatisierte Optimierung

Die automatisierte Optimierung plant Lastverschiebung und Speicherbetrieb entlang erwarteter Preissignale – innerhalb Ihrer definierten Betriebsgrenzen.

Mehrwert

  • günstige Stunden nutzen, teure Stunden meiden
  • Speicher laden, wenn Strom günstig oder negativ bepreist ist
  • Fahrpläne rollierend an neue Preisprognosen angepasst

Speicher intelligent einsetzen

aimpera · Speicher
Speicher multi-use
Lade-/Entlade
multi-use
Degradation

Ein Speicher, mehrere Anwendungsfälle – gemeinsam optimiert.

Vorausschauende Speichersteuerung

Vorausschauende KI-Optimierung entscheidet über Lade- und Entladezeitpunkte und nutzt den Speicher gezielt für unterschiedliche Anwendungsfälle – von Eigenverbrauch über Peak Shaving bis Arbitrage.

Mehrwert

  • ein Speicher für mehrere Werthebel gleichzeitig
  • Lade-/Entladefahrplan unter Berücksichtigung der Degradation
  • sichere Betriebszustände jederzeit gewahrt

Weitere Flexibilitäten nutzen

aimpera · Flexibilität
Flexibilität Erlöse
steuerbar
Regelenergie
betriebssicher

Verfügbare Flexibilität betriebssicher zu Wert machen.

Flexibilität sichtbar und nutzbar

Verfügbare Flexibilitäten werden prognosebasiert identifiziert und betriebssicher für zusätzliche Erlöspotenziale genutzt – beispielsweise am Regelenergiemarkt.

Mehrwert

  • steuerbare Verbraucher und Erzeuger als Flexibilität erschließen
  • zusätzliche Erlöspotenziale, z. B. am Regelenergiemarkt
  • immer innerhalb Ihrer betrieblichen Grenzen

Optimierte Strombeschaffungsstrategie

aimpera · Beschaffung
Beschaffung Spot · Termin · PPA
Bedarfsprognose
Spot / Termin / PPA
Eigenerzeugung

Beschaffung und Betrieb zusammen denken.

Beschaffung entlang der Prognose

Verbrauchsprognosen, Eigenerzeugung und flexible Lasten fließen in die Beschaffung ein – über Spot- und Terminmärkte, OTC und PPAs hinweg. So wird beschafft, was tatsächlich benötigt wird, und vorhandene Flexibilität ergänzt die Beschaffung.

Mehrwert

  • Beschaffung auf Basis belastbarer Verbrauchs- und Erzeugungsprognosen
  • Eigenerzeugung, Speicher und flexible Lasten mitgedacht
  • weniger Reststrombezug und geringere Abweichungen

Sektorenkopplung

aimpera · Sektorkopplung
Sektorkopplung Strom · Wärme · Mobilität
Strom
Wärme
Mobilität

Strom, Wärme und Mobilität systemweit verknüpfen.

Sektoren gemeinsam nutzen

Verknüpfung von Strom, Wärme und Mobilität zur systemweiten Nutzung erneuerbarer Energien: Verfügbare Flexibilitäten werden prognosebasiert identifiziert und betriebssicher zusätzlichen Anwendungen zugeführt.

Mehrwert

  • Sektorkopplung von Strom, Wärme und Mobilität
  • zusätzliche Erlös- und Nutzungspotenziale erschließen
  • systemdienlicher, höherer Anteil erneuerbarer Energien
Der wirtschaftliche Hebel

Energiekosten systematisch optimieren

Nicht nur wie viel Energie verbraucht wird, sondern auch wann und wie. Lastspitzen, starre Fahrpläne und unkoordinierte Verbraucher können zusätzliche Kosten verursachen. Vorausschauende Steuerung hilft, vorhandene Flexibilität gezielt zu nutzen – innerhalb Ihrer betrieblichen Anforderungen.

Energiekosten & Leistungspreis senken

  • Lastspitzen kappen und den Leistungspreis senken
  • dynamische Strompreise und Netzentgelte gezielt ausnutzen
  • Eigenverbrauch aus PV und Speicher erhöhen
  • vom Gewerbestandort bis zur Produktion mit hohem Leistungsbezug

Vorhandene Flexibilität nutzen

  • Speicher, PV, Ladepunkte, Wärme & Kälte koordiniert statt isoliert
  • steuerbare Prozess- und Produktionslasten in günstige Stunden verschieben
  • prädiktiv und planbar optimieren
  • gewichtet nach Ihren wirtschaftlichen und betrieblichen Prioritäten

Betriebssicher – Gewerbe wie Industrie

  • Optimierung strikt innerhalb Ihrer technischen und betrieblichen Grenzen
  • herstelleroffen angebunden und jederzeit manuell übersteuerbar
  • Fallback-Logik und sichere Betriebszustände
  • skaliert vom Einzelstandort bis zum Portfolio
Funktionsweise

Prognose. Optimierung. Steuerung.

Ein zusammenhängender Prozess – von der Vorhersage bis zum sicheren Steuersignal.

1

Erzeugung & Verbrauch prognostizieren

Vorausschauende Prognose von Last, PV-Erzeugung und flexiblen Anlagen als Grundlage jeder Optimierung.

2

Wirtschaftlich & technisch optimieren

Kostenoptimale Fahrpläne unter Berücksichtigung von Preisen, Netzentgelten und technischen Restriktionen.

3

Sichere Fahrpläne & Steuersignale

Belastbare, betrieblich umsetzbare Fahrpläne – herstelleroffen an Controller und Anlagen.

Beispieltag · Optimierung

Lastgang · vorher / nachher

Vorausschauende Steuerung entlang des Day-Ahead-Preises – mit Batterie, PV & Flexibilität · schematisch

Schematische Beispieldaten – im Projekt rechnen wir mit Ihren realen Lastgängen, Preisen und Anlagen.

Dr. Joscha Grüger, Chief Operating Officer von aimpera
Volatilität macht Flexibilität wertvoll. Dieses Potenzial im Bestand intelligent zu heben, ist für uns die nächste Wertschöpfungsphase der Energiewende.
Dr. Joscha GrügerChief Operating Officer, aimpera
Betriebssicherheit & digitaler Zwilling

Optimierung innerhalb Ihrer Grenzen

Die Optimierung berücksichtigt technische und betriebliche Restriktionen – der Prozess wird nicht gestört.

  • Leistungs- und Kapazitätsgrenzen
  • Mindestlaufzeiten
  • Komfort- oder Produktionsrestriktionen
  • Speicherzustand und Degradation
  • lokale Fallback-Logik
  • manuelle Übersteuerbarkeit
  • sichere Betriebszustände
Gewerbe

Energiekosten senken – durch intelligente, vorausschauende Steuerung.

Im Gewerbe entstehen Energiekosten nicht allein durch die verbrauchte Kilowattstunde. Auch Lastspitzen, ungünstige Bezugszeiten und ein geringer Eigenverbrauch wirken sich auf die Wirtschaftlichkeit aus. Gleichzeitig kommen mit PV, Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen, Speichern und weiteren elektrischen Verbrauchern neue steuerbare Komponenten hinzu.

aimpera prognostiziert Verbrauch und Eigenerzeugung und koordiniert flexible Anlagen vorausschauend. So können Lastspitzen reduziert, selbst erzeugter Strom besser genutzt und Energiebezug gezielt in wirtschaftlich günstigere Zeitfenster verschoben werden – innerhalb der betrieblichen und technischen Grenzen der jeweiligen Anlagen.

Energie zum richtigen Zeitpunkt erzeugen, speichern und nutzen.

Lastspitzen reduzieren · Eigenverbrauch erhöhen · Bezugskosten optimieren

So wird aus Energieverbrauch steuerbarer Energieeinsatz Energiesystem
Gebäudetechnik Betriebliche Verbraucher PV Ladeinfrastruktur Wärmepumpe Batteriespeicher
PrognoseVerbrauch, Erzeugung & kritische Zeitfenster
Optimierungbesten Einsatz der Flexibilität bestimmen
SteuerungAnlagen in ihren Grenzen koordinieren
Lastspitzen reduzierenEigenverbrauch erhöhengünstige Bezugszeiten nutzenNetzanschluss besser auslasten

Energie verbindet Branchen.

Lebensmitteleinzelhandel & Supermärkte
Lebensmitteleinzelhandel & Supermärkte
Lebensmitteleinzelhandel & Supermärkte

Kälte, Klima, Beleuchtung, PV und Ladeinfrastruktur erzeugen hohe elektrische Lasten. Kälteflexibilität und Eigenerzeugung bieten gleichzeitig Möglichkeiten, Verbrauch zeitlich gezielter zu steuern.

Bäckereien
Bäckereien
Bäckereien

Backöfen, Kälte, Lüftung und Warmwasser erzeugen ausgeprägte Lastprofile. Produktionszeiten und hohe Gleichzeitigkeiten machen eine vorausschauende Steuerung besonders interessant.

Gastronomie & Systemgastronomie
Gastronomie & Systemgastronomie
Gastronomie & Systemgastronomie

Küche, Kälte, Lüftung und Klima laufen häufig gleichzeitig. Intelligente Steuerung hilft, unnötige Spitzen zu vermeiden und flexible Verbraucher wirtschaftlicher einzusetzen.

Hotels
Hotels
Hotels

Warmwasser, Heizung, Kühlung, Lüftung, Küche und Ladeinfrastruktur treffen auf stark schwankende Nutzung. Prognosen helfen, Anlagen näher am tatsächlichen Bedarf zu betreiben und Lasten besser zu koordinieren.

Logistik & Lager
Logistik & Lager
Logistik & Lager

Beleuchtung, Fördertechnik, Gebäudetechnik und zunehmend elektrische Flotten verändern die Lastprofile. Besonders relevant werden Anschlussleistung und eine vorausschauende Steuerung der Ladeinfrastruktur.

Kühlhäuser & Kühllogistik
Kühlhäuser & Kühllogistik
Kühlhäuser & Kühllogistik

Kälte dominiert den Energiebedarf und bietet innerhalb definierter Temperaturgrenzen gleichzeitig Flexibilität. Diese kann genutzt werden, um Spitzen zu reduzieren und wirtschaftlich günstigere Zeitfenster zu nutzen.

Büro- & Gewerbeimmobilien
Büro- & Gewerbeimmobilien
Büro- & Gewerbeimmobilien

Heizung, Kühlung, Lüftung, PV und Ladeinfrastruktur wachsen zu einem gemeinsamen Energiesystem zusammen. Prognosen und intelligente Steuerung koordinieren diese Komponenten bedarfsgerechter.

Einkaufszentren
Einkaufszentren
Einkaufszentren

Gebäudetechnik, Allgemeinflächen, unterschiedliche Nutzungszeiten, PV und Ladeinfrastruktur führen zu komplexen Lastprofilen und hohen Gleichzeitigkeiten.

Autohäuser & Werkstätten
Autohäuser & Werkstätten
Autohäuser & Werkstätten

Werkstatt, Gebäudetechnik, PV sowie AC- und DC-Ladepunkte treffen häufig auf eine begrenzte Anschlussleistung. Intelligentes Lastmanagement koordiniert die Verbraucher und priorisiert verfügbare Leistung.

Fitness & Freizeit
Fitness & Freizeit
Fitness & Freizeit

Lüftung, Klima, Warmwasser, Beleuchtung sowie Sauna- oder Wellnessbereiche führen zu langen Betriebszeiten und charakteristischen Lastprofilen. Nutzung und Betriebszeiten liefern wichtige Signale für die Steuerung.

Wäschereien & Textilservice
Wäschereien & Textilservice
Wäschereien & Textilservice

Waschen, Trocknen, Wärme und elektrische Antriebe erzeugen hohe und teilweise planbare Lasten. Produktionsabläufe und Energieeinsatz können besser aufeinander abgestimmt werden.

Industrie & Produktion

Energie optimieren, ohne die Wertschöpfung auszubremsen.

In Produktionsbetrieben ist Energie kein isolierter Kostenblock. Schichtpläne, Prozessfenster, Anlagenverfügbarkeit, Qualitätsvorgaben und Liefertermine setzen klare Grenzen. Gleichzeitig wirken Strompreise, Netzentgelte, Eigenerzeugung, Speicher und regulatorische Anforderungen auf denselben Betrieb.

aimpera bringt diese Ebenen zusammen. Lasten, Erzeugung, Speicher und flexible Anlagen werden vorausschauend bewertet und optimiert – innerhalb der technischen und betrieblichen Bedingungen des Produktionsprozesses.

Die Produktion gibt den Takt vor. Energie wird innerhalb dieser Grenzen optimiert

Kosten senken · Flexibilität nutzen · Risiken beherrschen

Was industrielle Energiesysteme komplex macht

Industrielle Flexibilität ist nie beliebig. Mindestlaufzeiten, Chargen, Taktzeiten, Schichtpläne, Temperaturfenster, Anlagenzustände und Qualitätsanforderungen bestimmen, wann ein Verbraucher tatsächlich verschoben oder geregelt werden kann.

Für aimpera bedeutet das: Optimiert werden ausschließlich technisch und betrieblich zulässige Freiheitsgrade. Produktionsplanung und Prozessrestriktionen werden als feste Bedingungen der Optimierung berücksichtigt.

Übergabezähler, Unterzähler, Maschinenmessungen, SPS/SCADA, Gebäudeleittechnik sowie MES- und ERP-Daten liegen häufig in unterschiedlichen Systemen, Zeitauflösungen und Datenqualitäten vor.

Für aimpera bedeutet das: Relevante Energie-, Anlagen- und Betriebsdaten werden zu einer konsistenten Entscheidungsgrundlage verbunden. Bestehende Systeme liefern den Kontext für Prognose, Optimierung und Steuerung.

Kurze Leistungsspitzen können erhebliche Kosten verursachen. Gleichzeitig setzen Transformatoren, Leitungen und Netzanschlüsse technische Grenzen – insbesondere wenn Produktion elektrifiziert oder zusätzliche Verbraucher, Ladeinfrastruktur und Speicher integriert werden.

Für aimpera bedeutet das: Lastentwicklungen werden frühzeitig prognostiziert. Flexible Verbraucher und Speicher können gezielt eingesetzt werden, bevor kritische Leistungsspitzen oder technische Grenzwerte erreicht werden.

Spot- und Terminmärkte, OTC-Beschaffung, PPAs, Eigenerzeugung und Speicher schaffen unterschiedliche wirtschaftliche Optionen. Hinzu kommen Netzentgeltmechanismen und regulatorische Rahmenbedingungen, die sich kontinuierlich verändern.

Für aimpera bedeutet das: Betriebliche Flexibilität wird mit Last-, Erzeugungs- und Preisprognosen zusammengeführt. Entscheidend ist nicht maximale Verschiebung, sondern der wirtschaftlich sinnvollste Einsatz der tatsächlich verfügbaren Flexibilität.

EnEfG, ISO 50001, Energieaudits sowie Energie- und CO₂-Reporting erhöhen die Anforderungen an Datenqualität, Dokumentation und die nachvollziehbare Bewertung von Maßnahmen.

Für aimpera bedeutet das: Dieselbe belastbare Datenbasis, die für operative Entscheidungen genutzt wird, kann auch Energiekennzahlen, Maßnahmenbewertungen und Reporting unterstützen. Operatives Energiemanagement und Nachweise werden nicht als getrennte Datenwelten behandelt.

Viele Branchen. Individuelle Potenziale.

Papier & Karton
Papier & Karton
Papier & Karton

Kontinuierliche Prozesse mit hoher Grundlast; Flexibilität in Refiner, Stoffaufbereitung und Trockenpartie – innerhalb der Qualitätsvorgaben.

Automobilindustrie
Automobilindustrie
Automobilindustrie

Getaktete Fertigung im Schichtbetrieb; Lackieranlagen, Pressen, Lüftung und Ladeinfrastruktur bieten steuerbare Lasten bei hoher Gleichzeitigkeit.

Chemie & Pharma
Chemie & Pharma
Chemie & Pharma

Kontinuierlicher Betrieb mit strengen Sicherheits- und Prozessrestriktionen; Kälte, Druckluft und Reaktorkühlung als Flexibilität.

Stahl & Metall
Stahl & Metall
Stahl & Metall

Sehr hohe Lastspitzen aus Öfen und Walzwerken; Netzanschlussgrenzen und Prozesswärme stehen im Fokus.

Lebensmittelindustrie
Lebensmittelindustrie
Lebensmittelindustrie

Kälte, Gefrieren und Druckluft prägen den Bedarf; Flexibilität innerhalb von Kühlketten- und Hygienevorgaben.

Kunststoffindustrie
Kunststoffindustrie
Kunststoffindustrie

Temperaturkritische Prozesse in Spritzguss und Extrusion; Kühlung und Trockner als steuerbare Lasten.

Zement & Baustoffe
Zement & Baustoffe
Zement & Baustoffe

Energieintensive Mahl- und Brennprozesse; Materialpuffer erlauben eine zeitliche Verschiebung von Lasten.

Textilindustrie
Textilindustrie
Textilindustrie

Wärme- und wassergeführte Prozesse im Chargenbetrieb; Färberei, Trocknung und Klima als Flexibilität.

Maschinenbau
Maschinenbau
Maschinenbau

Heterogene Lasten bei wechselnder Auslastung; Zerspanung, Härterei, Druckluft und Lüftung lassen sich koordinieren.

Einführung

In sechs Schritten in den Betrieb

1

Wir erfassen Anlagen, Lastgänge, Netzanschluss sowie Ihre wirtschaftlichen und betrieblichen Ziele – als Grundlage für alles Weitere.

2

Zähler, Controller, Speicher, PV und flexible Verbraucher werden herstelleroffen und ohne Systemwechsel angebunden.

3

Ein Abbild Ihres Standorts inklusive technischer und betrieblicher Restriktionen dient als Basis für Simulation und Optimierung.

4

Fahrpläne werden zunächst simuliert und gegen Ihre Ist-Situation bewertet – ganz ohne Eingriff in den laufenden Betrieb.

5

Die Optimierung läuft zunächst im Shadowmode – parallel und als Empfehlung, bevor Anlagen aktiv gesteuert werden.

6

Nach Ihrer Freigabe steuert aimpera vorausschauend – kontinuierlich überwacht und jederzeit manuell übersteuerbar.

aimpera EMS – Betriebs-Dashboard
Häufige Fragen

Energiemanagement im Detail

Ich habe am Standort komplexe Prozesse und Lasten – können diese auch optimiert werden?

Ja, genau darauf liegt unser Fokus. Anbieter, die im Privathaushalt die Wallbox steuern, gibt es einige – für uns wird es spannend, wenn es komplex wird. Gemeinsam analysieren wir die Prozesse am Standort, identifizieren nutzbare Flexibilitäten und definieren technische sowie betriebliche Grenzen der Steuerung. Diese Betriebslogik wird anschließend in jedem Optimierungsschritt berücksichtigt, sodass die Optimierung nicht gegen den realen Betrieb arbeitet, sondern innerhalb seiner tatsächlichen Möglichkeiten.

Muss bestehende Hardware ersetzt werden?

In der Regel nicht. aimpera bindet vorhandene Zähler, Controller und Anlagen ein und ergänzt die vorausschauende Optimierungs- und Steuerungsebene.

Welche Anlagen können angebunden werden?

Grundsätzlich können wir nahezu alle Anlagen einbinden, die digital erfasst, angesprochen oder gesteuert werden können. Das reicht von PV-Anlagen, Speichern und Ladeinfrastruktur über Wärme- und Kälteanlagen bis hin zu Produktionsanlagen, Maschinen und weiteren steuerbaren Verbrauchern oder Erzeugern. Entscheidend ist weniger der Anlagentyp als die technische Möglichkeit, relevante Daten auszulesen und – sofern für die Optimierung erforderlich – Sollwerte oder Steuerbefehle zu übergeben. Die konkrete Anbindung erfolgt über vorhandene Schnittstellen, APIs oder gängige Industrieprotokolle.

Wie wird die Betriebssicherheit gewährleistet?

Die Optimierung berücksichtigt Leistungs- und Kapazitätsgrenzen, Mindestlaufzeiten und Komfort-/Produktionsrestriktionen. Lokale Fallback-Logik, manuelle Übersteuerbarkeit und sichere Betriebszustände sind Teil der Lösung.

Kann zunächst nur simuliert oder empfohlen werden?

Ja. Vor der aktiven Steuerung lässt sich die Optimierung simulieren und im Pilot- oder Parallelbetrieb testen.

Ist eine automatische Steuerung zwingend?

Nein. Sie entscheiden, ob aimpera Fahrpläne vorschlägt oder Anlagen aktiv steuert – jederzeit manuell übersteuerbar.

Welche Daten werden benötigt?

Mess- und Anlagendaten, relevante Preise/Tarife und Netzsignale sowie technische Restriktionen des Standorts.

Wie funktionieren Cloud, Edge und On-Premises?

Prognose und Optimierung laufen in der Cloud oder hybrid; die sichere Steuerung erfolgt am Standort über Edge-Logik. On-Premises ist projektbezogen möglich.

Kann das System mehrere Standorte abbilden?

Ja. Als Ausbaustufe sind standortübergreifende Aggregation und übergeordnete Portfolioziele möglich.

Ist White Label möglich?

Ja. Für Versorger, Contractoren und Plattformpartner steht ein White-Label-/OEM-Modell zur Verfügung.

Wie lange dauert die Einführung?

Das hängt vom Standort ab. Wir starten mit Analyse, Anbindung und digitalem Zwilling und aktivieren die Steuerung schrittweise.

Let's talk

Welches Potenzial steckt in Ihrem Energiesystem?

Finden wir es gemeinsam heraus – mit einer Standort- und Potenzialprüfung.